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Pilotanlagen mit Dünnschichtverdampfer mit Rektifikationskolonne

Pilotanlagen mit Dünnschichtverdampfer mit Rektifikationskolonne

In manchen Fällen ist die Trennschärfe einstufiger Dünnschichtverdampferanlagen nicht ausreichend, um bei zufriedenstellenden Ausbeuten die gewünschten Produktqualitäten zu erzielen.

Sofern es die Produkteigenschaften gestatten, wird eine Rektifikationskolonne an den Dünnschichtverdampfer angebaut, um mit einer Vervielfachung der Trennstufen die Trennschärfe zu erhöhen.

Vorteile des Einsatzes eines Dünnschichtverdampfers als Reboiler einer Kolonne:

  • Kurze Produktverweilzeiten auf der Verdampferwand
  • Verarbeitung von viskoseren Produkten
  • Hohe Abdampfrate durch gewischten Produktfilm
  • Geringes Fouling

Die modular aufgebauten Anlagen bestehen aus den Anlagenteilen:

  • Kontinuierliche Einförderung
  • Produktvorwärmung
  • Vorentgasung (wenn notwendig)
  • Verdampfer
  • Rektifikationskolonne
  • Außenkondensator mit Rücklaufteiler
  • Kühlfalle
  • Kontinuierliche Austragssysteme für Destillat und Rückstand
  • Kontinuierliche Transfersysteme
  • Heiz- und Kühlgeräte
  • Vakuumsystem

Um erfolgreich Pilotversuche durchführen zu können, sollte eine Mindestmenge an Rohware von ca. 100 kg zur Verfügung stehen.    
 
Technische Daten

  • Arbeitsdruck: 1.000 – 0,5 mbar (am Kolonnenkopf)
  • Min. 1,5 mbar am Verdampfer (je nach Abdampfrate und Rücklaufverhältnis)
  • Anzahl der theoretischen Böden der Kolonne ca. 10 (Standard), ansonsten nach Wunsch
  • Maximaler Schmelzpunkt der zu verarbeitenden Produkte: 190 °C
  • Maximale Manteltemperatur des Verdampfers: 400 °C
  • Maximale Viskosität des Rückstands bei Betriebstemperatur: 100.000 mPas

Zusätzliche Ausstattung

Die Anlagen werden nach Anwendung, den Produkteigenschaften und Häufigkeit des Einsatzes für jeden Kunden individuell angepasst. Frei wählbar sind neben der Grundausstattung folgende Optionen:

  • Beheizung der Einförderung sowie der Austragssysteme zum Fördern von höher schmelzenden oder viskosen Produkten
  • Ausführung der produktberührten Bauteile in Edelstahl oder Sonderwerkstoffen
  • Steuerung der Anlage mittels SPS und Visualisierung

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